Neue Werkstatt in Leichlingen

Baufortschritte

Neue Werkstatt in Leichlingen

Bild: Es wurde eine Bestandsimmobilie gekauft, die nun umfassend umgebaut werden muss.

Nachdem die Baugenehmigung durch die Stadt Leichlingen erteilt ist, geht es ans Eingemachte: Architekt und Bauherr sind im ständigen Austausch, was die inhaltlichen und technischen Anforderungen und Planungen angeht. 

Der Rahmenterminplan gibt den genauen Bauablauf wieder. Die Baubeschreibung regelt inhaltlich die Ausführungsplanung. In regelmäßigen Besprechungen werden alle Details bis hin zur Feinplanung abgestimmt, um dem Ziel, die Werkstatt-Niederlassung im Jahr 2019 zu eröffnen, ein Stück näher zu kommen. Das bestehende Bürogebäude mit Ausstellungs- und Fertigungshalle im Industriegebiet „Am Stockberg“ in Leichlingen soll zu einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung umgebaut und genutzt werden.

Im Baugenehmigungsverfahren waren umfassende Maßnahmen zwecks Nutzungsänderung verabschiedet und umfangreiche Unterlagen, wie zum Beispiel ein ganzheitliches Brandschutzkonzept, eingereicht worden: „Entsprechend der Besonderheit des Gebäudes, seiner Peripherie und den speziellen Risikoschwerpunkten aus der Art der Nutzung wurde den Schutzzielen des Brandschutzes systematisch nachgegangen und entsprechend dieser Kriterien gewertet“ lautet das Fazit der sachverständigen Brandschutzingenieure. Im Einvernehmen mit der für den Brandschutz zuständigen Dienststelle wurde eine Brandschutzordnung nach DIN 14096 erstellt. Zu den Sicherheitsvorkehrungen zählen u.a. der Einbau eines Evakuierungsaufzuges, die Installation eines Fluchtbalkons sowie weiterer, umfangreicher vorbeugender Brandschutzmaßnahmen.  

Bevor das Objekt der Nutzung als Arbeitsplatz für Menschen mit Beeinträchtigung zugeführt werden kann, sind vom Bauherrn weitreichende und zum Teil kostenintensive Entscheidungen zu treffen, um die zukünftigen Arbeitsplätze behindertengerecht auszugestalten. Die bauliche Umsetzung erfolgt durch Fachplaner nach den Vorgaben der Arbeitsbereiche.

Geplant sind 36 Arbeitsplätze für Mitarbeiter, die Zuarbeiten für Kunden aus der Industrie und dem Handel ausführen sowie 18 Arbeitsplätze für zum Teil mehrfach schwerbehinderte Menschen aus dem sogenannten Heilpädagogischen Bereich. 

Das Bauvorhaben ist Bestandteil des Konzeptes der Werkstätten, nämlich der Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben.

Kontakt:
Martin Plug
Tel.: 02196 9503-122
E-Mail: martin.plug@lhbl.de

Dirk Cremer
Tel.: 02196 9503-222
E-Mail: dirk.cremer@lhbl.de

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